Studienarbeit zu “when attitudes become plots“, Performative und skulpturale Handlungen für Kamera und Kreatur – Kooperation mit dem Künstlergut Prösitz

Prösitz-Arbeit: Ausschnitt from Fabian on Vimeo.

Ausschnitt der Studienarbeit. Seminar bei Anke Fischer.

Zeit und Natur sind Ausführende. Einfachste Handlungen mit Objekten, natürlichen Elementen sind die Grundlage von Erscheinungen innerhalb eines gerahmten Blickes. Unsere Untersuchungen des Skulpturbegriff der sechziger Jahre, den Harald Seezmann in der Ausstellung „when attidudes become forms“ 1968 geprägt hat, knüpfen an die aktuelle Verlagerung der Objektwelt in ein virtuelles digitales Double oder auch an transgene Kunst an. Zum Ende des Sommersemesters ist eine einwöchige Exkursion auf das Künstlergut in Sachsen Bestandteil der Veranstaltung. Dort gehen wir in Klausur.
Seit den 90’ern installierte sich ein Kollektiv, das via Internet nicht nur immaterielle Lebensaspekte und eine veränderte Wahrnehmung „geistigen Eigentums“ impliziert, sondern auch ganzheitliche, ökologische und ökonomische Perspektiven für eine vernetzte Welt und rhizomatische Lebensformen propagandiert.
Die vor Ort zu entwickelnden Experimente für Landschaft, Kreatur und Apparatur ermöglichen die Befragung biologischer Kunst und Bild-, Zeit- und Raumerforschung die neben konzeptionellen Handlungen auf punktuell sinnlich wahrnehmbaren Phänomenen auf dem Lande basieren. 

Anke Fischer | Seminartext